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Die Sklavenversteigerung
Was ist das eigentlich, so eine Sklavenversteigerung?
Die Ägypter hatten Sklaven, um ihre Pyramiden zu bauen. Die Römer hatten Sklaven für alle unangenehmen Dinge des Lebens. Die Amerikaner hatten Sklaven für den Haushalt und ihren Plantagen.
All diese Millionen und Abermillionen von Sklaven hatten eines gemeinsam: sie wurden unfreiwillig in die Versklavung getrieben.
Heute ist Sklaverei weltweit verboten. Dazu zählt auch der Handel mit Menschen, die dann versklavt werden sollen. Wer heute einen Menschen einen Anderen zum Kauf anbietet, muss mit langen Haftstrafen rechnen. Aber auch der Käufer hat damit zu rechnen.
Einen Sklavenhandel gibt es also nicht mehr. Und das ist gut so.
Zwischen den Sklaven von damals und den Sklaven von heute gibt es einen grundsätzlichen Unterschied. Während der Sklave von damals von den Herrschaften unfreiwillig zur Arbeit angetrieben wurde, finden wir Sklaven heute nur noch in der SM-Szene.
Diese SM-Sklaven gehen in der Regel freiwillig in die Versklavung. Der Herr oder Meister übernimmt hier die Rolle der Herrschaft von damals. Beide, Sklave und Meister, machen heute nichts ohne dem gemeinsamen Einverständnis.
Heute hat der Sklave wenigstens die Chance, sich seinen Herren aussuchen zu können. Würde der Sklave verkauft werden (können), so hätte er keine Möglichkeiten mehr, sich irgendwie zur Wehr zu setzen. Und hier setzen die heute bekannten Sklavenversteigerungen an.
Eine Sklavenversteigerung ist meist ein Event, welches im großen Stil angelegt ist. Kenntnis über eine Versteigerung haben meist nur Personen in den entsprechenden Kreisen.
möglicher Ablauf
Der Eigentümer eines Sklaven, sein Herr, Meister, Master oder wie auch immer, bringt seinen Sklaven zum Ort der Versteigerung.Bereits vor der Tür trennen sich ihre Wege. Der Sklave betritt das Haus durch einen separaten Eingang. Hier wird er in Empfang genommen und darf einen Fragebogen ausfüllen. In diesem Fragebogen können Daten zur Person sowie zu seinen Tabus abgefragt werden. Danach begiebt er sich in einen Wartebereich und wartet dort auf den Beginn der Versteigerung.
In der Zwischenzeit begiebt sich der Meister in den Versteigerungsbereich und wartet hier ebenfalls auf den Beginn der Versteigerung.
Dann werden die Sklaven nacheinander vorgeführt und das große Spiel des Bietens beginnt. Der Meister mit dem höchsten Gebot darf den ersteigerten Sklaven für eine zuvor festgelegte Zeit frei nach Bilieben benutzen. Hierbei achtet der Veranstalter auf die Einhaltung der Tabus und auf die körperliche Unversehrtheit des Sklaven.
Nach der abgelaufenen Zeit beginnt die Versteigerung von vorne oder ist beendet.
Aus den Versteigerungserlösen bezahlt der Veranstalter seine Auslagen und der Rest kommt meistens einer gemeinnützigen Organisation zu Gute.
Ein Irrglaube bei vielen Sklaven ist es, dass der Sklave an einen anderen Meister verkauft wird. Dem ist nicht so! Der Sklave geht nach der Versteigerung wieder zu seinem Meister zurück, der ihn dann entweder belobigen oder bestrafen kann, was wohl von der Höhe des Erlöses abhängig sein wird.